Unser Team

Wir sind ein Zusammenschluss von Fachkräften mit fundiertem Fachwissen im traumatherapeutischen oder -pädagogischen Bereich. Auch Personen, die Expertenwissen aus Erfahrung haben, unterstützen uns.

Wir arbeiten bislang ausschließlich ehrenamtlich an der Gründung. Vereinzelt sind Angebote auf Honorarbasis gestartet

Das Team

 1. Vorsitzende und Geschäftsleitung: Kirsten Diers
ist vom Grundberuf Sozialpädagogin. Sie hat Berufserfahrung in der ambulanten Jugendhilfe, dem Jugendamt, einer Erziehungsberatungsstelle und ist heute als Trauma-, Paar- und Familientherapeutin in eigener Praxis in Bremen tätig. Sie ist die treibende Kraft bei der Vereinsgründung.

Sie sagt selbst: Wissen über Trauma hätte mir und meinen Klienten in meiner beruflichen und persönlichen Laufbahn viel Leid erspart. Daher ist es mir ein großes Anliegen das Wissen in die Welt zu bringen und Hilfsmöglichkeiten bekannt zu machen. Ich bin sehr dankbar für mein Team, welches mir steht’s den Rücken stärkt, neue Ideen rein bringt oder Aufgaben übernimmt.

Frau Diers leitet zusammen mit Frau Gläß das Traumanetzwerk Verden und zusammen mit Frau Lipsius das Traumanetzwerk Bremen.

Außerdem leitet Frau Diers mehrere Gruppen (in Bremen und online), gibt Workshops, leitet das Supervisionsteam und ist unsere erste Ansprechpartnerin in geschäftlichen Angelegenheiten

Kontakt: kirsten.diers@traumavereint.de

 

 

 

Stellvertretung Vorstand: Tanja Smolinski
ist Erzieherin und arbeitet für die Lebenshilfe Verden an der Liekedeeler Schule.

Frau Smolinski ist Traumapädagogin

Sie selbst sagt: Durch einen Fachtag zum Thema Trauma bin ich zunächst zum Traumanetzwerk Verden gekommen und habe dort von der Vereinsgründung gehört. Die Idee und Kirstens Motivation begeistert mich.
Gerade durch meinen beruflichen Hintergrund finde ich es so wichtig über das Thema Trauma Bescheid zu wissen und wie man pädagogisch und auf Beziehungsebene sinnvoll reagieren kann.
Dieses Thema ist noch viel zu unbekannt, nur durch Austausch und Vernetzung kann es uns gelingen, Wissen zu verbreiten und Betroffenen – auch mit Beeinträchtigungen, einen Raum zu geben.

Frau Smolinski ist unsere vertretende Vorständin und kümmert sich um unsere Mitgliederversammlungen

kontakt: tanja.smolinski@traumavereint.de 

Stellvertretung Vorstand: Hanna Steilen 
ist Sozialpädagogin, Traumapädagogin und -fachberaterin (DeGPT/FV-TP). Derzeit in Weiterbildung als ressourcenfokussierte Elternberaterin beim Institut für verstehensorientierte Pädagogik #verso.paed

Eine verstehensorientierte und traumasensible Haltung beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln. Dies macht uns zu sensiblen und sicheren Begleiter*innen für alle Menschen; Erfahrungen können sich in unterschiedlichen und/oder belastungsbasierten Verhaltensweisen zeigen, die für die Person aus sinnvollem Grunde entstanden sind.

Haltung ist für mich die Kleinigkeit, die den Unterschied macht.

Beruflich war ich in einer stationären Wohngruppe für Erwachsene mit Behinderungen sowie in der ambulanten Eingliederungshilfe im Autismus-Therapiezentrum für mehrere Jahre tätig.

Aktuell bin ich beim Kinderschutzbund, Landesverband Bremen, im Team für Begleitete Umgänge angestellt.

Frau Steilen ist bei uns vertretende Vorständin und unsere Ansprechpartnerin für unsere Traumafachberatung

Kontakt: Hanna.Steilen@traumavereint.de

 

Beisitzerin: Mundita Kaeding
ist Heilpädagogin, systemische Beraterin und systemische Therapeutin, Traumapädagogin und traumazentrierte Fachberaterin. Sie hat langjährige Berufserfahrung in unterschiedlichen Einrichtungen der Eingliederungshilfe, sowie in der Beratung von Eltern, Familien,  Fachkräften in Kindertagesstätten und ist Leitung einer Frühförderstelle. Besonders das Einfühlen in frühkindliche traumatische Erlebnisse, deren Auswirkungen auf die Entwicklung und das Familiensystem ist sehr berührend. Das Wissen um die Belastung der Betroffenen und eine traumasensible Haltung in der Begegnung können stabilisieren, integrieren und statt Trennung Verbundenheit geschehen lassen.
Diese Erfahrung ist für sie grundlegende Motivation für die Mitarbeit bei Traumavereint e.V. und im Traumanetzwerk.
 

Frau Kaeding übernimmt Aufträge als Traumafachberaterin und Supervisorin

Kontakt: Mundita.Kaeding@traumavereint.de

 

Beisitzerin: Michaela Marquardt
ist Kfz-Meisterin, Diplom-Pädagogin, Mediatorin, Traumapädagogin und traumazentrierte Fachberaterin (DeGPT und FVTP). Sie hat Berufserfahrung als Ausbilderin und Dozentin im Berufsbildungsbereich und tantra-basierter Körperarbeit. Sie war ein Jahrzehnt in der Eingliederungshilfe als Leitung eines stationären Wohnbereichs für Erwachsene mit geistiger Behinderung tätig. Sie  hat fünf Jahre als Deeskalationstrainerin nach P.A.R.T die Mitarbeiter*innen weitergebildet. Derzeit ist sie als Sozialarbeiterin in der Kinder- und Jugendhilfe tätig.

Krisensituationen und das herausfordernde, selbst- und fremdgefährdende Verhalten der Menschen mit geistiger Behinderung haben die Mitarbeiter*innen besonders herausgefordert. „Der gute Grund“ ist die Schnittmenge zwischen Deeskalationstrainings und Traumaarbeit. Dadurch folgte die Weiterbildung zur Traumapädagogin und traumazentrierten Fachberaterin.

Sie selbst sagt: Ich wünsche mir eine Welt, in der wir Verhalten nicht mehr bewerten, sondern als Ausdruck erfüllter und unerfüllter Bedürfnisse erkennen können. Es ist nicht alles Trauma, aber es gibt viel mehr Traumafolgeverhalten als uns meist bewusst ist. Ich möchte zu einer bewussteren und achtsameren Welt beitragen und dafür Wissen über Trauma in die Welt tragen.

Frau Marquardt leitet für uns Workshops und ist Teil unseres Traumafachberatungsteams. 

Beisitzerin: Annemarie Schaumann
ist Diplom Kunsttherapeutin und seit 20 Jahren im psychiatrischen Arbeitsfeld tätig.
Aktuell arbeitet sie in der ambulanten Begleitung mit psychisch beeinträchtigten Menschen und in eigener Praxis.

Das Leben kann einen liebevoll umarmen und küssen, aber auch zutiefst erschüttern und einen in Lebensabgründe katapultieren.

Trauma geht uns alle an.
Durch meine jahrelange Arbeit in der psychiatrischen Hilfe, habe ich unterschiedlichste Menschen mit schweren Traumafolgen begleitet.
Es liegt mir daher sehr am Herzen die traumasensible Arbeit mehr in den Fokus der sozialen und therapeutischen Arbeitsfelder zu holen und aufzuklären.

 

Beisitzerin: Ulrike Gläß
ist Psychologin und arbeitet im Landkreis Verden bei IMPULS als Fachberatung für Kindertagesbetreuung im Einzelfall. Darüber hinaus ist Frau Gläß engagiert beim Verein PIVKE in Verden (Verein für Pflege- und Adoptivkinder, sowie deren Eltern und Angehörige). Sie macht gerade eine systemische Ausbildung. Seit ein paar Monaten begleitet Frau Gläß auch auch die beiden Mehrfamilienprojekte „KidsTime“ und „In einem Boot“ in Rotenburg/Wümme.
Sie leitet außerdem zusammen mit Frau Diers das Traumanetzwerk im Landkreis Verden.

Frau Gläß selbst sagt: ich habe zunächst im Traumanetzwerk Verden teilgenommen und war beeindruckt von der Herzensarbeit von Kirsten.
In so vielen Kontexten, eben auch in meiner Arbeit als Fachberaterin, begegnet mir Trauma in verschiedenen Facetten. So viele Bedarfe die nicht/ nicht ausreichend gedeckt werden können. Ich möchte zusammen mit dem Team unterstützen, dass diese Brücken endlich gebaut werden können.

 

Leitung Traumanetzwerk Bremen und Kassenwartin (i.V.) : Dr. Maike Lipsius
ist Dipl. Psychologin, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin und Traumatherapeutin.

 

 

Sie ist angestellt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Bremen-Ost und dort in der Traumaambulanz und dem Projekt „Regionale Fachkräfte für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Bremen und Bremerhaven“ tätig.

 

 Sie hat das Traumanetzwerk Bremen aufgebaut und leitet es heute zusammen mit Frau Diers.

Sammy gehört zum ehrenamtlichen Social-Media-Team von tRAUMavereint e. V.
Ich bin Betroffene mit großem Traumahintergrund und dadurch mit viel Therapieerfahrung. Manche dieser Erfahrungen waren heilsam, andere beinahe retraumatisierend. Beides zusammen hat mich an einen Punkt geführt, an dem klar war: Ich möchte für andere Betroffene da sein. Als Expertin aus Erfahrung. Wobei die fachliche Expertise gar nicht so wichtig für mich ist. Das Wichtigste für mich ist es, wirklich „da“ zu sein, zuzuhören, hinzusehen, tragen helfen und im besten Fall etwas Halt geben zu können.

Ich bin froh, dankbar und auch ein bisschen demütig, dass es im Team von tRAUMavereint so traumasensibel zugeht. Hier darf ich offen über meine Gefühle sprechen und mache dadurch neue, gute Erfahrungen, die mich wachsen lassen. Und an Tagen, an denen ich Pausen brauche, darf ich sie einfach nehmen, ganz ohne Rechtfertigung, ohne Druck.

 

„Es ist, was es ist“ von Erich Fried ist mein Lieblingsgedicht. Es erinnert mich daran, dass Gefühle nebeneinander bestehen dürfen und dass manches ist wie es ist, ob ich es jetzt in diesem Moment verstehe oder eben nicht.

 

Marion Thaiss war zunächst als Erzieherin und psychologische Beraterin in der Eltern-Kind-Beratung tätig. Seit einigen Jahren arbeitet sie selbständig in eigener Praxis als traumasensible Coachin (Neurosystemische Integration – integrative Traumaarbeit), Fachkraft für Stressmanagement, u.a.
In ihrer Arbeit begleitet sie Menschen in Veränderungs- und Wachstumsprozessen und bietet Seminare und Workshops mit den Schwerpunkten Inneres Kind, Elternschaft, Stress- und Angstbewältigung sowie (Eltern-)Burnout-Prävention an.
 
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist, dass insbesondere Eltern gut für sich selbst sorgen und ein Bewusstsein für ihre emotionalen Wunden entwickeln. Mein Anliegen ist es, vor allem Eltern darin zu unterstützen, transgenerationale Traumata zu unterbrechen und den Mut zu entwickeln aus den alten Mustern auszubrechen, neue Wege zu gehen und mehr Bewusstsein für sich und ihre Kinder zu entfalten – um die Herausforderungen der Elternschaft mit mehr Klarheit, Selbstmitgefühl und Verbindung zu meistern.
 

Es ist ihr meine Herzensangelegenheit, dieses Thema stärker ins Bewusstsein zu bringen und mich hier in diesem Verein einzubringen – Gemeinsam statt einsam.

Marion Thaiss leitet zusammen mit Frau Diers unsere Onlinegruppe für Hochsensibilität, Depression, Burnout und Ängsten und hilft im Hintergrund bei Verwaltungsaufgaben